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Thaipusam

Eines der faszinierendsten Ereignisse dem ich jemals beiwohnen konnte, war das Thaipusam Fest vor einigen Tagen. Dieses jährliche Hindu Zeremoniell ist vor allem dadurch bekannt, dass die Gläubigen sich mit Haken penetrieren, um daran Opfergaben zu hängen oder große, mit Nadel gespickte Aufbauten, die sogenannten Vel Kavadi, über mehrere Kilometer transportieren. In Singapur startet das ganze um Mitternacht und zieht sich über den kompletten Tag hinweg. Mehrere Tausend Gläubige legen dabei zwischen zwei Tempeln eine Strecke von cirka 4 km zurück, dies bei Temperaturen von um die 30 Grad (im Schatten)!
Nicht zu vergessen ist allerdings, dass das Ganze in einem bestens organisierten und reglementierten Stadtstaat abläuft. D.h. die Strecke ist ordentlich abgesteckt, Ordner an allen Ecken und wenn die Fussgängerampel Rot zeigt, wird anständig gewartet.
Am Ziel verlieren einige der Teilnehmer dann trotzdem alle Hemmungen und fangen an zu tanzen oder schreien Ihre Freude heraus.
Ich habe an einem Tag über 1000 Fotos geschossen (von denen aufgrund schwieriger Lichtbedingungen usw. natürlich sehr viele gelöscht werden mussten) – insbesondere am Start und Endpunkt ein Staccato von Eindrücken, Geräuschen und Motiven.

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