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Angry Birds

Ich werde ja mit Zoos nicht richtig warm. Daran hat auch die beliebe Night-Safari und heute der allseits empfohlene Jurong Bird Park nichts geändert. Ja, viele schön anzuschauende Vögel hat es da, und die angeblich grösste Voliere der Welt ist schon nett, und das ist alles bestimmt auch total wichtig wegen Artenschutz und Nachzucht und so. Dennoch: Das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Tiere nicht in ihrer natürlich Umgebung leben und ich behaupte mal, manche noch nicht einmal Artgerecht gehalten werden. Wenn z.B. die grossen Greifvögel keine Chance haben in Ihren Käfigen zu  fliegen, dann ist das ein Anblick den ich nicht geniessen kann.
Unvermeidbar: Horden von plärrenden Kindern, Menschen die nicht in der Lage sind ihren Blitz am Fotoapparat auszuschalten, erwachsene Personen die an Scheiben klopfen und albern Vögel nachäffen. Vermutlich haben die meisten Viecher längst einen Dachschaden.

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Das Jahr des Drachen

Am Sonntag ist wieder Silvester. Diesmal für die Chinesen, denn dann ist das Chinesische Neujahrsfest und es beginnt das Jahr des Drachen. Da drei viertel der Bevölkerung Singapurs Chinesen sind, ist dies einer der wichtigsten Feiertage im Jahr. So wichtig, daß direkt zwei Tage frei sind. So wichtig, daß tatsächlich Geschäfte geschlossen haben – was  sonst ja praktisch nie vorkommt. Gottseidank leben hier auch Inder, die machen das Geschäft des Jahres, und das Mustafa Kaufhaus hat ungerührt 24h durchgängig geöffnet. Aber ansonsten herrscht Ausnahmezustand – die eine Hälfte der Chinesen fliegt nach China um die Verwandtschaft zu besuchen, die andere Hälfte empfängt Besuch aus der Heimat und Expats verlassen in Strömen die Stadt um die Feiertage für einen Kurzurlaub zu nutzen. Und so machen, neben den Indern, auch die Fluggesellschaften das Geschäft des Jahres.
Superinteressant ist es natürlich in China Town. Alles geschmückt, jede Menge Verkaufsstände, Fressbuden, diverse Veranstaltungen und noch mehr Menschen als sonst schon herumlaufen. Fotos folgen.

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Die kurze Filmkritik: The girl with the dragon tattoo

Die schwedische Erstverfilmung ist Fernseh-Tatort, Fincher macht Kino. Coole Bilder, gute Schauspieler, krasser Soundtrack. Craig und Mara sind zwar irgendwie etwas glatt, aber Lisbeth wird nach meinem Geschmack besser, vielschichtiger, gespielt als in der schwedischen Variante. Die Kälte Schwedens kam im Kinosaal sehr überzeugend rüber, was aber auch daran gelegen haben kann, dass die Air Conditioning voll aufgedreht war. Im Kino anschauen!

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Das Konzertprogramm der kommenden Wochen

St. Jerome’s Laneway Festival

Sonntag, 12. Februar 2012
Fort Canning Park

mit Austra, Cults, Feist, Girls, Laura Marling, M83, The Drums, Anna Calvi, The Horrors, The Pains of Being Pure at Heart, Toro Y Moi, Twin Shadow, Wu Lyf, Yuck.

 

Death Cab for Cutie

Mittwoch, 7. März 2012
Fort Canning Park

 

 

 

 

 

Duran Duran

Samstag, 10. März 2012
Indoor Stadium

 

 

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Die kurze Filmkritik

Im Flieger gesehen…

Drive - 8,1 auf IMDB und auch sonst sehr gute Kritiken. Grossartige Bilder, super Soundtrack, aber insgesamt geht der Plot etwas zu einfach auf, ist der Driver vielleicht etwas zu Stereotyp (Ryan Gosling blinzelt ungefähr 5 mal im kompletten Film) um mich komplett zu überzeugen. Hätte mir etwas mehr Flucht-Fahrszenen gewünscht und einige brutale Szenen wären in der Form nicht unbedingt notwendig gewesen. Für die Genre-Freunde ein Kinotipp, für alle anderen reicht die Konserve.

Eine offene Rechnung – Plot Rahmen ist das Thema “Mossad jagt Holocaust-Nazi”, der Film öffnet aber durch den Wechsel der Zeitebenen und der Psychologie der Hauptakteure viele unterschiedliche Geschichten, allerdings ohne eine davon wirklich in Gänze zu betrachten und durchzuziehen. Daher bleibt’s nur ein Heimkinotipp.

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